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Nandalal Bose

Nandalal Bose

Als Nandalai Bose ein kleiner Junge war, sah er eines Tages einen Mann, der etwas auf eine Wand zeichnete. Als er näher heranging und sah, dass es ein schönes Bild war, bat er den Künstler, etwas für ihn zu zeichnen. Der Künstler sagte: "Umsonst kann ich gar nichts tun. Du musst mir etwas Geld dafür geben."

Also gab der kleine Junge dem Künstler drei Paise, was ungefähr dem Zehntel eines amerikanischen Cent entspricht. Der Künstler nahm die drei Paise und zeichnete zwei oder drei Linien. Darauf sagt der kleine Junge: "Du hast das Bild noch nicht fertiggemalt."

Der Mann erwiderte: "Du hast mir drei Paise gegeben. Was kannst du für drei Paise mehr erwarten? Nur wenn du mir mehr gibst, werde ich auch mehr zeichnen. "

Also gab der kleine Junge dem Künstler drei weitere Paise. Darauf zeichnete der Künstler noch einige Linien, aber es war noch immer unvollständig.

"Es kann niemals fertig werden ", sagte der Mann, "solange du mir nicht mehr Geld gibst."

Der Junge fuhr fort, dem Künstler immer drei Paise zu geben und jedes mal zeichnete der Künstler ein wenig weiter. Schliesslich erkannte der Junge zu seiner grössten Überraschung, dass der Künstler ihn zeichnete. Der Junge war so bewegt und erstaunt, sein eigenes Gesicht so schön gezeichnet zu sehen. Der Künstler zeichnete mit Kohle und Wasser, und anstelle eines Pinsels verwendete er Lumpen.

Am Ende wurde aus Nandalai selbst ein grosser, unsterblicher Künstler. Auch er verwendete für einige seiner wichtigsten Werke Kohle, Wasser und Lumpen. Sie entstanden in Santiniketan, was für sein literarisches, kulturelles und künstlerisches Leben von Millionen so hoch geschätzt wird.

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